Wie wurde ich zum Dampfer

… und was denke ich heute über das Rauchen.

20 Jahre habe ich geraucht. Seit mehr als 2 Jahren bin ich Dampfer.
Seitdem hat sich meine Einstellung zum Rauchen grundlegend geändert.

Ein Dampfer sitzt auf einer BankMein Kollege brachte eines Tages eine eZigarette mit ins Geschäft. Elektronik, Technik und Dampf. Mein Interesse war schon mal geweckt.

Es war eine kleine Cigalike von der Tankstelle die er zum Testen mitgebracht hat. Nach den ersten Zügen wusste ich, dass ich das auch mal versuchen muss.  Also ab zur nächsten Tanke und meine eigene eZigarette gekauft. Ein Tag lang habe ich sie benutzt und merkte bereits, dass es im Grunde eine geniale Idee ist. Aber es fehlte noch etwas.

Also ab ins Internet und Informationen sammeln. Und was soll ich sagen, sehr viel Informationen. Da gab es die Foren, YouTube und Newsartikel. Das gesamte Wochenende habe ich mir Info zu diesem Thema gesucht und etliche Videos angeschaut. Gott sei Dank kam der Montag und ich durfte endlich in einen Offliner um mir die verschiedenen Dampfgeräte ansehen und Liquids probieren.

Nach einer Stunde Beratung kam ich mit einer “Joyetech eGo One” und jede Menge Liquid aus dem Laden. Sofort nach Hause und den Akku laden. Liquid rein und losgedampft. So habe ich mir das vorgestellt. Als Erstgerät war die eGo vollkommen ausreichend.

Die nächsten Tage waren etwas seltsam. Immer wieder habe ich an die Zigaretten gedacht, die in der Schublade liegen. Vor allem die morgendliche Routine (die 3 K´s). Auch die anderen Zeiten wie nach dem Essen, auf dem Weg zu Arbeit… Jeder kennt die Zeiten und weh man hat keine Kippe mehr.

Nach 3 Tagen, Rückfall? Jein. Morgens aufgestanden auf den Balkon und Kippe an.

Pfui Teufel!  Die Kippe schmeckt scheiße!

Ich hielt es nicht für möglich, dass ich das Zeug früher geraucht habe. Wie konnte es sein, dass nach 20 Jahren es nur wenige Tage dauert, dass ich das Rauchen verteufele?

Nach ein paar Tagen kam ich auf die Idee, es wäre nicht schlecht eine 2. Dampfe zu besitzen, um etwas flexibler mit den Liquidsorten zu sein.

So haben sich bis heute immer mehr Verdampfer und Akkuträger angesammelt. Man musste ja auch für jede Gelegenheit das richtige Gerät haben!

Für jeden Umsteiger sollte der Offlinestore oder ein Dampferkollege die erste Anlaufstelle sein. Nicht nur wegen der Beratung, sondern wegen dem ausprobieren. Was nutzt es einem, wenn man umsteigen möchte, aber ein schönes, jedoch unbrauchbares Gerät kauft. Selbst beim Liquid sollte man immer versuchen es vorher zu testen, als die Katze im Sack zu kaufen.

Wie sieht es denn Gesundheitlich aus? Besser! Das morgendliche abhusten der angesammelten Teerschlacke entfiel, das Pfeifen beim Einschlafen und das ständige atemlos sein bei jeder kleinsten Anstrengung fiel weg.

Ich vermisse es nicht! Endlich wieder frei Atmen zu können. Vor allem bei meinem Übergewicht war es damals doppelt so schwer bei allen arbeiten.

An dieser Stelle sollte aber gesagt sein, wer mit dem Rauchen aufhört sollte auf jeden Fall auf sein Gewicht achten. Der Stoffwechsel kann sich zum Nachteil ändern und man nimmt plötzlich zu. Wenn man das aber im Griff hat, dem wird es Gesundheitlich immer bessergehen. Nicht nur das leichtere Atmen, auch die Haut und der Geschmackssinn haben sich nach nur kurzer Zeit drastisch verbessert. Das kann sich natürlich bei jedem etwas anders auswirken aber die Verbesserungen werden kommen.

Nach nun 2 Jahren bin ich so froh, dass ich aufs Dampfen umgestiegen bin. Auch der Zuspruch und die Hilfe von meiner Frau und der meiner Familie haben hierbei sehr geholfen.

Dampfen erst ab 18 Jahren, wer noch raucht sollte sofort umsteigen. Wer noch nie geraucht oder gedampft hat, sollte es erst gar nicht anfangen.

Zusätzlich möchte ich mich bei folgenden YouTuber bedanken, die mich zu meiner Anfangszeit mit Informationen gefüttert haben und teilweise immer noch tun. Man lernt ja nie aus.

STEAMTEAM, DampftuberTV, DampfLion Philgood vom Liquidhimmel und all die anderen die eine hervorragende Arbeit leisten.

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